Himmel auf Erden

Himmel auf Erden

Ich brauche weder Papst noch Kathedrale,
Formeln, Symbole und Sakrale,
Weder Weihrauch noch schlaue Pfaffen,
Die nur Macht und Reichtum raffen,
Keine Gebete und auch kein Buch –
All das ist nur der Menschen Fluch.

Es steckt der gemeinte, göttliche Sinn
Für mich – in jedem Leben drin.
In jedem Baum und jedem Tier,
In jeder Pflanze und auch in dir.
Im gelebten Leben und auch im Tod
Steht das höchste göttliche Gebot.
Drum sei kein Narr und gib dich hin –
Wir alle sind Gott – und du mittendrin.

(wieder mal von mir)

 
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5 Responses to Himmel auf Erden

  1. Adelhaid says:

    Das sind ja mal ganz helle Gedichtgedanken vom dunklen Herrn.
    Ich würde das gerne „rebloggen“, und zwar auf meinen WP-Blog: http://www.sinnbuch.wordpress.com
    Falls es wirklich irgendwann einmal zu einer Anthologie kommen sollte, könnte ich mir es vorstellen, es mit deiner Zustimmung zu verwerten.

     
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